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Eine Familie darf man werden.

Eine Familie darf man werden.

Es ist soweit, das Baby ist auf der Welt. Wir halten dieses manchmal langersehnte, manchmal überraschend angekündigte Bündel Glück auf unserem Arm und sind fortan: Eltern.
Und somit auch eine Familie, oder?

Eine Familie darf man werden

Familie, ist das nicht ein Wort voller Geborgenheit, Schutz und Heimat. Ein Ort, an dem man seinen sicheren Platz hat, an dem man einfach man selbst sein kann. Ursprünglich und ganz unverbogen. Einfach Du? Mit allen Gefühlen, den guten und schlechten. Ist Familie nicht ein lebenslanges Versprechen?

Sicher haben wir alle eine ganz unterschiedliche Idee von Familie und unterschiedliche Vorstellungen davon, wie unsere Familie sein soll. Jede Familie hat ihre eigenen Werte, ihre eigenen Abläufe, ihre individuellen Ansprüche an sich selbst. Geprägt von eigenen Erfahrungen und unserer eigenen Erziehung. Doch das Leben hat oft einen anderen Plan. Eine Familie definiert sich nicht über einen bestimmten Erziehungsstil oder ein festgelegtes Idealbild. Als Familie müssen und dürfen wir uns erst finden. Gemeinsame Erlebnisse, alltägliche Momente, Zeiten voller Glück aber auch Sorge, all dies verbindet uns. Eine Familie sind wir ab Geburt unseres Kindes, aber die Familie die wir sein wollen, dürfen wir langsam und allmählich werden. Wir dürfen mit-und aneinanderwachsen.

Als Eltern haben wir das Recht darauf unseren eigenen Weg zu bestreiten und herauszufinden, wie es für uns als Familie am besten passt. Unsere Kinder haben das Recht darauf, dass wir mit dieser Verantwortung und diesem Recht sorgsam umgehen und einen Weg wählen, der kindgerecht, voller Zuneigung und Liebe ist.

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Über die Autorin

Nicole Kanz