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Enschlafbegleitung Laura Hackl - Meneses

Mit Musik in die Nacht

Abgesehen von begleitenden und wiederkehrenden Ritualen im Alltag stellt dabei natürlich auch die Einschlafbegleitung mit rituellem Ablauf dar.
Das soll natürlich nicht heißen, dass jeder Tag und Abend genau gleich aussehen soll.
Rituale helfen Kindern jedoch Übergänge sicher und geborgen zu übertreten.
An erster Stelle ist es hier aber wichtig sich grundsätzlich mit der kindlichen und evolutionären Baby- und Kleinkind- Schlafentwicklung auseinander zu setzen. Zunächst wichtig zu wissen : es handelt sich um einen Reifungsprozess, der sich bei jedem Kind in eigenem Tempo und eigener Form entwickelt.
Unsere Aufgabe ist es als Eltern dabei diesen Prozess zu begleiten und die Sprache des Kindes lesen zu lernen – im Gegensatz dazu ist es nicht die Aufgabe des Kindes Schlafen zu lernen.

Laura Hackl - Meneses, Kurse, BidnungsTöne, THEKLA®

BindungsTöne – Musik als Schlüssel

Fernab der Vorstellung, in jeglicher Situation, und ohne Verständnis zur Einschätzung der Gefühle und Bedürfnisse deines Kindes einfach nur zu singen, kann Musik als Schlüsselelement in einem friedvollen und bindungsorientierten Alltag wirken. Sie kann sprechen, wo Worte fehlen, kann trösten, wenn Tränen der Trauer dein Kind überwältigen, und kann in Konfliktsituationen Dynamik zur Bewältigung sein.

Mit Musik und Spiel achtsam durch den Tag begleiten. Anstatt von der tickenden, inneren Uhr von einem Punkt zum anderen zu drängen, führen uns Lieder bewusst durch den zyklischen Ablauf, den der Tag mit sich bringt.

Wir begrüßen, wecken und besingen den Tag und unseren Körper.

Denn ganz egal wie sehr man bekanntlich an einer Blume zieht wächst sie dadurch nicht schneller.

Der musikalische Schlüssel muss in diesem Fall nicht permanent und ohne Kompromisse die Türen öffnen, doch wiederkehrende Abläufe und feste Strukturen geben Kindern Halt, Sicherheit und dadurch Geborgenheit.

Konkret bedeutet dies im Umgang mit dem Bindungstöne Konzept

Der gute Morgen

„Bindung- und bedürfnisorientiert erziehen, auf Augenhöhe begleiten, achtsam kommunizieren, Verständnis zeigen, Situationen aushalten, das Gefühl hinter der Reaktion sehen, erkennen und akzeptieren, da sein.“
Manchmal sind die Aufgaben für Eltern, die etwas anders machen wollen im Familienalltag, ganz schön anspruchsvoll. Egal, wie bemüht wir im Team mit unseren Kindern für ein besseres Miteinander zusammenarbeiten wollen – es gibt doch viele Momente, in denen es Müttern, Vätern und Großeltern nicht so leicht von der Hand geht. Momente des Alltags, Momente mit zeitlichem Druck, ganz normaler Alltag eben.

Thekla Beitrag - Singen, spielen, erzählen mit Kindergebärden

Singen, spielen, erzählen mit Kindergebärden

Gastartikel von Birgit Butz –

An der Mimik, der Körperhaltung, dem Brabbeln oder Geschrei Deines Babys erkennst Du, ob Dein Kind Hunger oder Durst hat, die Windel gewechselt werden muß oder Dein Baby sich rund um wohl fühlt. Sobald Dein Kind älter ist, zu krabbeln und sich für seine Umwelt zu interessieren beginnt, wird auch sein Mitteilungsbedürfnis größer. Es fehlen Deinem Kind jedoch zunächst die Worte, um sich präzise mitzuteilen. Worauf zeigt Dein Kind mit seinem kleinen Finger und nachdrücklichem „dada“, wenn Du mit ihm spazieren gehst? Auf den kleinen schwarzen Hund, auf das kaputte Fahrrad oder den Keks, den ein anderes Kind in der Hand hält?