Marga Bielesch

Kleinkinder sind wahrlich Teamplayer.

Manchmal glauben Eltern, bewusst oder unbewusst, dass ihre Kinder sie absichtlich mit ihrem Verhalten ärgern oder gar provozieren wollen. Das ist aber nicht der Fall. Kinder wollen sich aufgrund ihrer Bindungs- und Beziehungsfähigkeit grundsätzlich mit ihren Eltern verbinden und kooperieren. Sie sind absolut aufrecht ihren Eltern gegenüber, übernehmen deren Werte, Haltungen und Meinungen. Sie orientieren sich an ihnen. Wenn Kinder aus der Zusammenarbeit /Zusammenspiel aussteigen, kann dies zum einen daran liegen, dass sie aufgrund von zu hohem Erwartungsdruck in eine Überforderung geraten sind oder aber ihr Vertrauen in die Beziehung defekt ist. Wie aber kann das Vertrauen beschädigt werden? Wir Erwachsenen hören auf zu kooperieren, wenn wir gekränkt oder verletzt werden. Wenn, unsere Bedürfnisse nicht wahrgenommen oder missachtet werden. Bei Kindern ist das nicht anders.

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Die kindliche Sprachentwicklung im zweiten Lebensjahr.

Mit 1 Jahr kennt ein Kleinkind noch nicht viele Wörter. Es kann vielleicht schon Mama und Papa sagen oder einen Ball benennen, aber es kommuniziert vorrangig über Körpersprache. Im zweiten Lebensjahr geht es mit dem Spracherwerb dann sehr schnell voran. ⦁ 13. – 18. Lebensmonat: Das Kleinkind möchte viel wissen und fragt nach Namen von verschiedenen Gegenständen. Es ahmt den Erwachsenen nach und bildet eigene Wortschöpfungen. Es lernt in diesem Lebensabschnitt weitere 2–10 Wörter.

Die motorische Entwicklung im zweiten Lebensjahr.

Zum Ende des 10. Lebensmonats dauert es nicht mehr lange und der erste Geburtstag steht an. Ein wichtiger Tag, denn das Kind ist jetzt kein Baby mehr, sondern ein Kleinkind. Kinder im zweiten Lebensjahr sind ständig in Bewegung, sie wollen erforschen, erleben und ausprobieren. Die kindliche Entwicklung ist bei jedem Kind so individuell, wie auch jeder Mensch ein Individuum ist.

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Glückliche Eltern = glückliche Kinder

Kinder bedeuten für viele Paare das absolute Glück. Sein Baby zum ersten Mal zu sehen und es im Arm halten zu dürfen, ist ein unbeschreiblich schöner Moment. Von einer Sekunde auf die nächste trifft man auf die Liebe seines Lebens. Fortan möchte man diesen zauberhaften kleinen Menschen beschützen, umsorgen, behüten und einfach immer bei sich tragen. Die Geburt des eigenen Kindes erleben Paare häufig als Krönung ihrer Beziehung. Und das ist ja auch so! „Ein Kind ist sichtbar gewordene Liebe.“