THEKLA

Der gute Morgen

„Bindung- und bedürfnisorientiert erziehen, auf Augenhöhe begleiten, achtsam kommunizieren, Verständnis zeigen, Situationen aushalten, das Gefühl hinter der Reaktion sehen, erkennen und akzeptieren, da sein.“
Manchmal sind die Aufgaben für Eltern, die etwas anders machen wollen im Familienalltag, ganz schön anspruchsvoll. Egal, wie bemüht wir im Team mit unseren Kindern für ein besseres Miteinander zusammenarbeiten wollen – es gibt doch viele Momente, in denen es Müttern, Vätern und Großeltern nicht so leicht von der Hand geht. Momente des Alltags, Momente mit zeitlichem Druck, ganz normaler Alltag eben.

Windelfrei und Kommunikation - Thekla Beitrag

Windelfrei und Kommunikation

Gastbeitrag von Josi Schütze

Von Geburt an zeigen Babys ihre Bedürfnisse an. Die Eltern reagieren darauf und zeigen damit: „Ich habe dich verstanden.“
Neben Hunger und Müdigkeit zeigen Babys uns auch, dass sie „mal müssen“ müssen. Windelfrei stärkt die Bindung und Kommunikation zwischen dem Baby und den Eltern.
Es bedeutet nicht, dass auf Windeln komplett verzichtet werden muss. Windelfrei bietet uns die Möglichkeit zu wählen. Wir können Windeln nutzen, müssen es aber nicht. So kann jede Familie ihren individuellen Weg finden.

Thekla Beitrag - Entwicklung des Gehirns bei Kindern

Wie sich das Gehirn von Kindern entwickelt

Die ersten sechs Lebensjahre sind ausschlaggebend für die Entwicklung des kindlichen Gehirns. In keiner anderen Phase der Kindheit oder des Erwachsenenlebens entwickelt es sich so rasant und schnell.
Wissenschaftler haben herausgefunden, dass sich das Gehirn nach der Geburt auf vorhersagbare Weise entwickelt und stark auf die Umgebung reagiert. Es wird demzufolge darauf programmiert.

Thekla Beitrag - Singen, spielen, erzählen mit Kindergebärden

Singen, spielen, erzählen mit Kindergebärden

Gastartikel von Birgit Butz –

An der Mimik, der Körperhaltung, dem Brabbeln oder Geschrei Deines Babys erkennst Du, ob Dein Kind Hunger oder Durst hat, die Windel gewechselt werden muß oder Dein Baby sich rund um wohl fühlt. Sobald Dein Kind älter ist, zu krabbeln und sich für seine Umwelt zu interessieren beginnt, wird auch sein Mitteilungsbedürfnis größer. Es fehlen Deinem Kind jedoch zunächst die Worte, um sich präzise mitzuteilen. Worauf zeigt Dein Kind mit seinem kleinen Finger und nachdrücklichem „dada“, wenn Du mit ihm spazieren gehst? Auf den kleinen schwarzen Hund, auf das kaputte Fahrrad oder den Keks, den ein anderes Kind in der Hand hält?

Was wirklich zählt – aus dem Alltag einer Mutter

Ich habe noch soviel zu tun, denke ich kurz nach meinem verspätetem Feierabend und haste zum Auto. Naja, keine Zeit zum Gedanken machen, es gibt noch genug zu bügeln, ich muss noch was einkaufen, die Kinder abholen. Mein Mann kommt heute auch nicht nach Hause, es bleibt wie immer alles an mir hängen. Dieser Frust macht mich wahnsinnig, ich möchte schreien, raus, möchte weg und alles hinter mir lassen. Versteht das irgend jemand? Hört mich überhaupt irgendwer, wenn ich alleine im Auto heule, weil ich nicht mehr kann? Weil ich nicht mehr weiß, wer ICH eigentlich bin.

Wer nicht strafen will, darf fühlen. Es gibt nämlich immer eine Alternative.

Kinder zu bestrafen zeigt zwar oft einen kleinen Erfolg, letztlich bekunden Strafen aber nichts weiter als Macht.

Der tatsächliche Konflikt bleibt ungelöst und das eigentliche Bedürfnis des Kindes ungesehen. Früher meinte man, dass Strafen notwendig wären, damit aus Kindern auch ja etwas wird. Damit sie optimal auf das Leben vorbereitet werden, um später gute Erwachsene zu sein. Eine eigentlich ganz logische und gut gemeinte Erklärung, die jedoch fatale Folgen hat.
Wann sprechen wir von Strafen?

„Eine Strafe ist entweder eine unangenehme Handlung, die auf das Verhalten eines Kindes folgt oder aber das Beenden oder zukünftige Ausbleiben einer angenehmen Situation als Folge des Verhaltens des Kindes.“

Hier ein paar Beispiele: Babys Schreien lassen, Kinder zu etwas z

Mit Kindern auf Augenhöhe – wie einfühlsame Sprache gelingt

Wir leben in einer Zeit, in der wir als Eltern hohe Ansprüche an uns selbst haben. Wir möchten eine solide Bindung zu unseren Sprößlingen aufbauen, Ihnen emotionalen und materiellen Halt und Sicherheit geben. Gleichzeitig wollen wir ihre Individualität fördern und wagen uns heraus aus alten Rollenbildern, die den Erwachsenen über das Kind stellen. Wir haben erkannt, dass es unendlich wichtig ist, unseren Kindern Vertrauen und Unterstützung zu schenken. Wir akzeptieren und verstehen, dass Kinder auf unterschiedliche Weise lernen und passen uns ihren Gegebenheiten gerne an. Und wir haben verstanden, dass Kinder genauso wertvoll sind, wie jeder andere erwachsene Mensch.

Ich vertraue in Dich, denn ich liebe Dich

Schon mit Beginn der Schwangerschaft und spätestens der Geburt des Kindes stellen sich Eltern Fragen. Die einen ganz direkt, und zwar im Dialog oder aber jeder einzelne ganz still für sich. Was möchte ich für eine Mutter / ein Vater werden? Welche Werte sind mir / uns wichtig? Was ist das Beste für unser Kind? Wollen wir es Tragen oder im Kinderwagen umherfahren? Soll unser Kind gestillt werden oder die Flasche bekommen? Wollen wir die Bedürfnisse unseres Kindes prompt befriedigen oder soll es auch mal warten können? Mit großer Sicherheit gibt es noch mehr Fragen, die Eltern beschäftigen. Einige Themen können auch große Unsicherheit hervorrufen. Man ist ja, zumindest beim ersten Kind, noch unerfahren. Und das ist okay. Kein Mensch kann nämlich immer gleich alles wissen.

Ob Wirbelwind oder Kuschelkind

„Kinder benötigen Bindung & Bindung benötigt gemeinsame Zeit“ – denn gemeinsam Zeit zu verbringen, stärkt die Eltern – Kind – Bindung.
THEKLA – Thüringer Eltern Kind Lern & Aktivkurs ist ein bindungs- und beziehungsorientiertes Kurskonzept für Eltern mit Babys oder Kleinkindern. Im Laufe eines 8-wöchigen Kurses erhalten Eltern Inspirationen, kreative Anregungen und erleben eine intensive Zeit mit ihrem Kind. Es werden pädagogische Themen vermittelt, welche auf den neusten wissenschaftlichen Erkenntnissen aus der Bindungsforschung, Kleinkindforschung und Entwicklungspsychologie über Entwicklung und Bindung basieren. Im THEKLA Nestwärme Kurs der sich an Babys von 5. bis 9. Monate richtet werden u.a. Themen wie Babys Rhythmus, Regulationsentwicklung, Beziehung statt Erziehung, Schlafentwicklung, Beikost / Stillen oder bindungsorientiertes Fläschchen geben besprochen. Über die Autonomiephase, Trocken werden, Kita – Start, Familienalltag (Elternebene & Paarebene) sprechen wir im THEKLA Kurs, der sich an Kleinkinder 10. – 24. Monate richtet.

Systemabsturz an der Supermarktkasse Blog Beitragsbild

Systemabsturz an der Supermarktkasse

Zwischen dem 2. und dem 4. Lebensjahr steht die Gefühlswelt von Kleinkindern häufig Kopf. In diesem besonderen Lebensabschnitt entwickelt sich das Kind nicht nur körperlich rasant, sondern auch emotional. Es lernt sich, seine Gefühle und die Welt kennen. Und das ist manchmal gar nicht so leicht. Nicht nur das Kind stößt häufig an seine eigenen Grenzen, den Eltern geht es ebenso.
Ein typischer Alltagsklassiker mit Kleinkind Viele Eltern kennen sie, die Situation an der Supermarktkasse. Eben war noch alles in Ordnung und auf einmal liegt das Kind schreiend auf dem Boden. Keine leichte Angelegenheit. Versetzen wir uns mal in die Lage eines Kindes. Wir nennen es Frieda. Die zweijährige Frieda begleitet ihre Mama nach einem anstrengenden Kitatag in den Supermarkt. An der Kasse sieht die Kleine Überraschungseier. Zielstrebig und freudestrahlend steuert sie auf diese zu. Für sie ist die Situation ganz klar.